Pixlr Editor – mein neuer Favorit für die Medienarbeit

Seit langem bin ich ja schon auf der Suche nach einem guten und passendem Bildbearbeitungprogramm für die Medienarbeit mit Jugendlichen. Mein bisheriger Favorit Paint.NET hat sich leider mehr und mehr disqualifiziert, weil es nicht auf Windows 2000 läuft (was mein bisheriger Arbeitsplatz eben benutzt) und weil ich finde, dass es zu wenig schöne Effekte und Filter mitbringt, die bei Jugendlichen immer beliebt sind und schnell zu guten Ergebnissen führen. Das Nachinstallieren von Effekten empfand ich bisher als mühsam, verbuggt und qualitativ häufig schlecht.

Mein persönlicher Favorit Paint Shop Pro, das ich seit Jahren benutze und mit dem ich quasi groß geworden bin, steht nie zur Debatte, weil es einerseits Geld kostet (das ja fast nie da ist) und inzwischen auch nicht mehr einfach zu erlernen ist, da es immer komplexer geworden ist.

Adobe Photoshop ist meinerseits ebenfalls viel zu komplex und für die Arbeit mit Jugendlichen nicht adäquat. Ich finde es wenig sinnvoll, so ein teures Programm(paket) zu kaufen, es Jugendlichen beizubringen und dann sagen zu müssen, dass sie es sich für zu Hause wohl kaum legal installieren können, ohne sich tief zu verschulden.

Nun bin ich endlich fündig geworden und bin seit einigen Wochen sehr glücklich mit Pixlr.com (http://pixlr.com/editor/). Das Tolle und Erstaunliche an Pixlr ist, dass es auf jedem Betriebssystem per Flash in einem einigermaßen aktuellem Browser läuft. Zudem ist es kostenlos. Ich bin somit unabhängig von Betriebssystemen, Adminrechten, knappen Budgets und habe trotzdem einen Funktionsumfang, der sich absolut sehen lassen kann:

  • Ebenen (mit Transparenz, verschiedenen Misch-Modi und Effekten)
  • viele gute Filter und Effekte
  • Anständige Werkzeuge (Zauberstab, verschiedene Lassos, Farbe ersetzen, gute Stencils, Verläufe usw.)
  • Direkte Anbindung an die „Cloud“, also Bilddiensten und ähnlichem (Picasa, Flickr, Facebook)
  • Mehrsprachigkeit
  • die für mich wichtigesten Bildformate werden unterstützt (JPEG, PNG, BMP, GIF und das Pixlr-eigene PXD)

Im Fullscreen-Modus, also ohne Browsermenüs, „fühlt“ sich Pixlr wie ein installiertes Desktopprogramm an und reagiert flink und exakt.

Es gibt von Pixlr noch einen „kleinen Bruder“ namens Pixlr Express (http://pixlr.com/express/), mit dem man schnell und unkomplioziert Bildeffekte auf Fotos anwenden kann. Es gibt eine Reihe vorgefertigter Effekte, die mir überwiegend sehr gut gefallen.

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