„Jungs machen Medien“ – Geschlechtsspezifische Medienarbeit mit männlichen Jugendlichen – Diplomarbeit von Robert Halbscheffel

Ich habe mal meine Diplomarbeit mit dem Titel „Jungs machen Medien – Geschlechtsspezifische Medienarbeit mit männlichen Jugendlichen“ hochgeladen, die ich im Jahre 2004 geschrieben und damit mein Studium der Sozialarbeit abgeschlossen habe.

Die Arbeit ist somit gut sechs Jahre alt und einige Dinge würde ich jetzt anders machen als damals. Inzwischen habe ich vor allem mehr praktische Erfahrung mit den verschiedensten Zielgruppen sammeln können, vor allem mit „schwierigeren“ Jungs. Einige der beschriebenen Methoden haben sich aber zu echten Klassikern gemausert, die ich immer noch gerne, immer leicht verändert, anwende.

Download: „Jungs machen Medien“ – Geschlechtsspezifische Medienarbeit mit männlichen Jugendlichen – Diplomarbeit von Robert Halbscheffel“ (460kB PDF)

Interview mit Klaus Hurrelmann bei Spiegel Online

Bei Spiegel Online gibt es ein Interview mit Klaus Hurrelmann (Uni Bielefeld) zur Lernmotivation von Jungen:

Ihre Lernmotivation ist mau, in der Schule schwächeln sie und verfallen oft in Macho-Posen: Was ist bloß mit den Jungs los? Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Jugendforscher Klaus Hurrelmann, warum Schülerinnen die Schüler abhängen – und was Lehrer tun können.

Sozialpädagoge: Verteufelung von Computerspielen kontraproduktiv

Auf Heise.de gibt es einen Hinweis auf einen Artikel des Sozialpädagogen Jannis Wlachojiannis (Lostin Space – Beratung für Computer- und Internetsüchtige) in der Zeitschrift KJug (Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis).

Spielt ihr Kind exzessiv am Computer, hilft es nicht, wenn Eltern das Spiel verteufeln. Sätze wie „Das Spiel ist daran schuld, dass du sitzengeblieben bist“ oder „Die Entwickler der Spiele müsste man verklagen“ führten eher zu mehr Streit in der Familie, erläutert der Sozialpädagoge Jannis Wlachojiannis von Lost in Space, der Beratung für Computerspiel- und Internetsüchtige des Caritasverbandes Berlin. Stattdessen sollten die Eltern versuchen, mit ihrem Kind eine einvernehmliche Lösung über die Spieldauer zu finden.

Das Tier im Muttersöhnchen

Interessanter Artikel von Johannes Voswinkel bei der Zeit über das Selbstbild russischer Männer (und somit auch männlicher Spätaussiedler in Deutschland), das zwischen selbstverliebten Macho und gemütlichem Bären schwankt. Deprimierendes Fazit des Artikel ist, dass die Hoffnungen auf Änderung dieses Selbstbildes vor allem auf den russischen Frauen ruhen.

Das Land, in dem der Präsident seine Muskeln zeigt: In Wladimir Putins Russland gefallen sich die Männer noch immer in der Rolle des selbstverliebten Machos.