„Jungs machen Medien“ – Geschlechtsspezifische Medienarbeit mit männlichen Jugendlichen – Diplomarbeit von Robert Halbscheffel

Ich habe mal meine Diplomarbeit mit dem Titel „Jungs machen Medien – Geschlechtsspezifische Medienarbeit mit männlichen Jugendlichen“ hochgeladen, die ich im Jahre 2004 geschrieben und damit mein Studium der Sozialarbeit abgeschlossen habe.

Die Arbeit ist somit gut sechs Jahre alt und einige Dinge würde ich jetzt anders machen als damals. Inzwischen habe ich vor allem mehr praktische Erfahrung mit den verschiedensten Zielgruppen sammeln können, vor allem mit „schwierigeren“ Jungs. Einige der beschriebenen Methoden haben sich aber zu echten Klassikern gemausert, die ich immer noch gerne, immer leicht verändert, anwende.

Download: „Jungs machen Medien“ – Geschlechtsspezifische Medienarbeit mit männlichen Jugendlichen – Diplomarbeit von Robert Halbscheffel“ (460kB PDF)

Interview mit Klaus Hurrelmann bei Spiegel Online

Bei Spiegel Online gibt es ein Interview mit Klaus Hurrelmann (Uni Bielefeld) zur Lernmotivation von Jungen:

Ihre Lernmotivation ist mau, in der Schule schwächeln sie und verfallen oft in Macho-Posen: Was ist bloß mit den Jungs los? Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Jugendforscher Klaus Hurrelmann, warum Schülerinnen die Schüler abhängen – und was Lehrer tun können.

Boys Day am 22. April 2010

Analog zum inzwischen wunderbar etablierten Girl’s Day gibt es ja inzwischen auch einen Boy’s Day. Ich habe mir mal die Internetseite des Boy’s Days in Baden Württemberg angeschaut und bin ein bisschen enttäuscht. Mal davon abgesehen, dass die Aussenwirkung der Seite und des Boys Days insgesamt weit hinter der des Girls Days liegt, finde ich im Raum Freiburg nur sehr wenige Angebote für Jungs für diesen Tag: es gibt rund um Freiburg nur 8 Angebote: 6 kommunale Kitas bieten Schnuppertage an, ergänzt wird das Angebot durch ein Praktikumsangebot der Theresienklinik in Bad Krozingen (als Pfleger) oder das Christopheruns Werk in Oberrimsingen als Erzieher/ Sozialarbeiter/ Lehrer.

Wieso war es nicht möglich, weitere Kooperationspartner vor allem aus der freien Wirtschaft zu bekommen? Ich denke da vor allem an Friseure, Zahnärzte (Zahnmedizinische Fachangestellter), Hotels (Hotelfachmann) oder sonstige Betriebe mit „klassischen Frauenberufen“ z.B. aus dem Gesundheitssektor.

Forum Freiburger Schulen der Zukunft: Jungen: Verstehen – Fördern – Begleiten

Jungen haben zunehmend Probleme in der modernen Gesellschaft: Zwei Drittel der Sonderschüler/innen und der Schulabbrecher und über die Hälfte der Sitzenbleiber sind Jungen. Wie entstand dieser Trend, und wie kann man ihn stoppen? Die städtische Veranstaltungsreihe Forum Freiburger Schulen der Zukunft versucht Antworten zu geben. „Jungen: Verstehen – Fördern – Begleiten. Geschlechtsbezogene Bildung als Aufgabe der Schule“ lautet der Titel der öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr im Filmsaal der Max-Weber-Schule, Fehrenbachallee 14. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen auf der Homepage der Stadt Freiburg.

Böse Jungs! Sind Jungen schlechte Menschen?

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Fachtag der LAGJ-Baden-Württemberg am 1. April 2008 in Stuttgart. In den Workshops sind mit dabei:

  1. Uwe Seitz: „Arbeit mit straffälligen Jugendlichen in sozialen Trainingskursen in der Jugendhilfe“
  2. Armin Krohe-Amann: „Geschlechterdifferenzierende Arbeit mit Jungen an Schulen“
  3. Gerhard Dinger: „Die Arbeit mit rechtsradikalen Jugendlichen“
  4. Gökay Sofuoglu: „Migrationssensible Arbeit mit Jungen (mit Migrationshintergrund)“
  5. Christof Georgi: „Die Arbeit mit Jungen in der offenen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit“

Jungen und junge Männer als geschlechtshomogene Gruppe geraten dann in die Schlagzeilen, wenn Aggression, Gewalt und Kriminalität im Mittelpunkt stehen. In diesem Kontext rücken häufig auch Jungen mit Migrationshintergrund in das Zentrum des Interesse. Diese sind in den einschlägigen Statistiken zu Gewalt und Kriminalität überproportional vertreten. Wobei Hintergründe der Zahlen dabei selten dargestellt oder diskutiert werden. Auch nicht, dass die Mehrheit der Jungen, mit und ohne Migrationshintergrund, nicht mit gewaltaffinem Handeln auffällt.

Dennoch ist der Zusammenhang zwischen Entwicklung und Vergesellschaftung einerseits und Gewalt und Kriminalität andererseits gegeben.
Für Fachkräfte aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (schulisch und außerschulisch) insbesondere aus der Jungenarbeit stellt sich immer die Frage, wie dem Gewaltphänomen in der Praxis begegnet werden kann. Muss Aggression, Gewalt und Kriminalität in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt werden, obwohl dies nur eine Minderheit der Jungen betrifft? Klar ist, dass Gewalt in seinen unterschiedlichen Facetten begegnet werden muss.

Die Anmeldegebühr beträgt 29 Euro. Weitere Infos unter www.lag-jungenarbeit.de.